Differentialkolposkopie

Während der Vorsorgeabstrich ein fester Bestandteil der jährlichen Krebsvorsorgeuntersuchung ist, wird die Kolposkopie in Deutschland leider wenig praktiziert. Häufig wird nach mehreren "auffälligen Vorsorgeabstrichen" eine Konisation durchgeführt, was vor allem bei jungen Frauen zu gravierenden Problemen in der Schwangerschaft führen kann.
In anderen europäischen Ländern dagegen, wie z.B. in Großbritannien aber auch in den USA, führt der auffällige Abstrich zunächst zu einer Überweisung in eine Dysplasiesprechstunde zur kolposkopischen Untersuchung und Gewebeentnahme. In diesen Ländern wird die Kolposkopie systematisch gelehrt. Um das leider in Deutschland herrschende Defizit der ambulant tätigen GynäkologInnen auszugleichen wurde von der Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie die Möglichkeit zur Erlangung eines europäisch anerkannten Kolposkopiediploms geschaffen.

Mehr Sicherheit bei der Krebsvorsorge

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